keiner sollte sie kennen, so wie sie war, als selbstbewußte frau, die frauen liebte und als schriftstellerin:

„Wir alle interessieren uns nicht nur für den Schriftsteller, sondern auch für  seine zwangsläufig immer zersplitterte, widersprüchliche und wandelbare, bald sichtbare, bald verborgene Person, und vielleicht vor allem für seine Persönlichkeit, diesen Schatten oder Reflex, den sie macnchmal zum Schutz oder als Herausforderung erzeugt.“ – Marguerite Yourcenar.

literarturwissenschaftler kamen an den echten stoff ihres lebens nicht heran.  Marguerite Yourcenar selbst hatte schon zu lebzeiten persönliche briefe, tagebücher verbrannt und andere unterlagen für eine lange zeit nach ihrem tod für die öffentlichkeit gesperrt. erst im jahr 2037 wird die frist vergangen sein, die sie für die aufhebung gesetzt hatte.

wie René Char war sie der überzeugung: „Ein Dichter soll Spuren hinterlassen, nicht Belege. Nur die Spuren erzeugen Träume.“