von dem japanischen schriftsteller Yasushi Inoue, sind den lesern in Deutschland wahrscheinlich nicht viel mehr als die im Suhrkamp verlag erschienen prosameisterwerke Das Jagdgewehr und Der Tod es Teemeisters bekannt.  aber er hat auch Gedichte geschrieben, die er selbst äußerst bescheiden beurteilt:

„Seit meinen Schuljahren habe ich Gedichte gelesen und gemacht, aber insgesamt nicht sehr viele niedergeschrieben. (…) Beim Wiederlesen der Notizhefte scheint mir, daß diese Verse nicht so sehr Dichtung sind als kleine Schachteln, in denen Poesie verschlossen ist (….)  Aus diesen Versen könnten, wenn ein magischer Zauber sie berührte, wirkliche Gedichte hervorgehen. Poesie im eigentlichen Sinn ist vielleicht nichts anderes als diese Zauber … Ich bin nun leider ein Dichter, der den Zauber nie für sich entdeckt hat.“