beschreibt Michael Köhlmeier in einem Artikel von Felicitas von Lovenberg das Dilemma der Schriftsteller bei der Materialsammlung  „(…) Für den Schriftsteller kann sie zu einem bissigen Hund werden. Der gibt sich zuerst spiellustig, tut, als ließe er sich abrichten, sorgt für Erfolgserlebnisse bei seinem Herrn, und zuletzt zerfetzt er seine Geschichte.“

der österreichische schriftsteller muß diesen hund sehr gut kennen. Michael Köhlmeier ist nämlich nicht nur ein multitalent in verschiedenen genres, er hat jenen recherchehund sicher auch für seinen 775 seiten starken neuen roman Abendland, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand, gebraucht.