Volker Weidermann von der FAZ hatte Umberto Eco getroffen. Im Gespräch erzählte ihm der Schriftsteller, der als einer der produktivsten und vielseitigsten Autoren bekannt ist, unter anderem wie er die Themen und Ideen zu seinen Romanen findet. Er saß mit einem befreundeten Antiquar an einer Bar und trank Martini:

„Es sind die fruchtbarsten Momente in meinem Leben. Wenn ich mit Menschen rede und nicht zuhöre. Sondern nur an mich selbst denke.“
Umberto Eco dachte also an sich, hörte nichts, und plötzlich sagte der Buchhändler das Wort: „Gedächtnis“. Oder: „Erinnerung“. Irgend etwas in der Richtung. Eco weiß es nicht mehr genau. Aber in dieser Sekunde war ihm klar:

„Ich schreibe einen Roman mit einem Antiquar als Helden, der sein Gedächtnis verliert.“

Und das war der Beginn zu Umberto Ecos Roman Die Geschichte der Schönheit