Felicitas von Lovenberg hat Philip Roth im büro seines literaturagentren Andrew Wylie interviewt und gefragt:
Beginnen Sie ein Buch mit dem Gedanken an ein bestimmtes Thema oder mit einer Stimme, einem bestimmten Charakter?
„Mit der Idee zu einer Person, die in einem Dilemma ist, beginne ich eigentlich all meine Bücher.“

Die Liste Iher Veröffentlichungen liest sich wie ein Wettlauf gegen die Zeit: jedes Jahr ein neuer Roman.
„Ja, die letzten drei Bücher gingen ziemlich gut, sie waren ja auch ehrer kurz. Das Buch, mit dem ich gerade fertig geworden bin, ist kurz. Das war ein Geschenk. Ab und zu bekommt man so ein Geschenk: eine Idee, die sich einfach präsentiert und funktioniert. Aber das geschieht sehr selten. In der Regel arbeite ich zwei bei drei Jahre an einem Buch.“

Haben Sie Lieblinge unter Ihren Büchern?
„Wenn ich ein Buch fertiggestellt habe, bin ich durch damit. (…) mein Lieblingsbuch ist insofern immer das, an dem ich gerade sitze.“