Ist Frauen gegenüber draufgängerisch. Liebt schwarze Unterwäsche.“ schrieb 1960 eine zufallsbekannte auf die rückseite eines fotos. wie der autor Ian Fleming seinen helden James Bond erfand, erzählt Georges Waser in seinem artikel: Sex, Sadismus und Snobismus:

„Um sich abzulenken, bediente Fleming sich seiner Imperial-Schreibmaschine, und zwar begann er damit an einem Morgen, nachdem er gefrühstückt hatte und schwimmen gegangen war. Notizen hat er sich keine gemacht; er sass in seinem schattigen Raum und tippte mit sechs Fingern …Um die Mittagsstunde setzte sich Ian in die Sonne, dann ass er, schlief ein Stündchen und schloss sich danach nochmals ein, um das Geschriebene durchzulesen. Etwa um halb sieben gönnte er sich den ersten „richtigen“ Drink. Und so war James Bond geboren. Während etwas mehr als vier Wochen hielt sich Fleming an dieselbe Routine. (…) Fortan schrieb Fleming in Goldeneiye (der Name seines Hauses in Jamaica) jeden Winter einen neuen Roman.“

der erste 007 Roman war Casino Royal, der mit dem legendären satz endete „The bitch is dead now …“