„Ich wollte und will schreiben, um glücklich sein zu können. Natürlich habe ich das nie laut gesagt, nie zugegeben, bis zum heutigen Tag nicht. Auch das Glücklichmachen, wenn der Begriff „Glück“ überhaupt benutzbar sein darf, kam für mich erst in zweiter Linie. Dankbarkeit übers Glücklichgemachtwerden allerdings war immer da und wuchs und wächst. Gedichte waren und sind etwas, das mich glücklich macht. Umso trauriger, dass sie oft von so tief Unglücklichen in die Welt gesetzt werden.
Also: Poesie für mich nur als Liebende, im Fall der Frankfurter Anthologie auch als Interpretierende, Entdeckende, Glück Mitteilende.
Die Poeten waren für mich immer die Lippizaner der Literatur, streng, leicht und elegant und jeder sehnsüchtigen Bewunderung wert.“

„Wenn Sie gerne wissen möchten, was ich mit dem Geld vorhabe, das dieser Preis einem zuwirft (…) also: Ein Drittel gedenke ich so schön wie möglich zu verprassen, aber nicht allein. Zwei Drittel werde ich für die Aufheiterung meines Alters, das ja schon um die Ecke linst, aufheben.“