„Man kann mit Lyrik etwas tun, was mit Prosa schwer zu bewältigen ist, nämlich etwas Momentanes, ein kurzes Erlebnis, einen Einfall, einen Augenblick literarisch umsetzen. Man hat einen Aktualitätsbezug. Ich kann eine erstaunliche Begebenheit, die mir vor einer Woche zugestoßen ist, in veränderter Form relativ schnell in ein Gedicht umwandeln. Ein Roman ist monolithisch und schwerfällig, in den kann ich nicht Dinge, die mir aktuell in den Sinn kommen, integrieren.“