erst war der kriminalschriftsteller Michael Theurillat ein hochbezahlter banker. vor jahren ist er „ausgestiegen“ und heute hat er bereits drei erfolgreiche kriminalromane veröffentlicht. Regula Fuchs hat den autor interviewt:

Können Sie vom Schreiben leben?
Als Ökonom war mir klar, dass man etwas aufbauen muss, damit es sich langfristig auszahlt. Ich nahm an, dass es drei gute Bücher braucht, damit ich in dieser neuen Welt akzeptiert werde und es einigermaßen einträglich wird. Ich habe mich nicht getäuscht, ich bekomme nun Einladungen, Aufträge, konnte die Filmrechte für die ersten beiden Bücher verkaufen, und es gibt Übersetzungen.“

Wie wichtig ist es Ihnen, dass die Kulisse mit der Wirklichkeit übereinstimmt?
„Ich schreibe aus der Fantasie heraus und schaue erst hinterher, ob das ungefähr hinkommt. Bei „Eistod“ musste ich einen Tag vor der Abgabe des Manuskripts eine Szene umschreiben, weil ich merkte, dass man von drot, wo ich es beschrieb, gar nicht rückwärts in die Limmat fallen kann.“