„Wir sind dafür bestimmt, einsam zu sein. Ohne irgendeine andere Chance. Einsamkeit ist wohl die Essenz unseres Daseins. Ich weiß nicht warum. Aber ich denke, zumindest für Schriftsteller und andere Künstler ist die Einsamkeit das, was sie in Bewegung hält. Man geht zurück in seine Einsamkeit, um sich selbst zu entdecken. Bei diesem Prozess ist man schöpferisch. Ohne Einsamkeit gäbe es keine künstlerische Schöpfung.“

(…) „Als Autor kehre ich zurück zu der Einsamkeit, die sicherlich Teil meiner Natur ist. Sie ist mir gegeben. Doch um seine Geschichte zu erforschen, braucht man diese Einsamkeit. Was nicht heißt, dass man allein sein muß, um schreiben zu können. Mich stört es nicht, umgeben von Menschen zu schreiben.“
aus einem interview mit Carsten Hueck