„Ein Buch lebt nur so lange, wie seine Gestalt verborgen bleibt: Der Augenblick, in dem alles sichtbar wird, ist der, in dem nichts mehr herauszuholen ist. Dann gilt es, etwas Neues anzufangen.“
Mara Delius schreibt in ihrem beitrag in der FAZ v. 19.10.09:
„Bücher, scheint es, haben für sie dieselbe Beschaffenheit wie die Sterne, die sie seit ihrer Kindheit inmitten der weiten Steppe faszinierten: In dem Moment, in dem sie lebendig sind, strahlen sie, dann erlöschen sie irgendwann, und neue entstehen, es ist ein natürlicher Ablauf.
Doris Lessing … wird neunzig Jahre alt. Sie schreibt bereits an ihrem nächsten Buch.