der schriftsteller im interview mit der Zeit, – zum erscheinen von „Die nutzlosen Schriftsteller“ im Wagenbach Verlag:
Sie haben mit Fellini zusammengearbeitet, der Ihr Buch „Der Gesang der Mondköpfe“ als Vorlage für „Die Stimme des Mondes“ verwendet hat. Aber es entstand kein wirkliches Drehbuch.

„Manchmal wussten die Schauspieler bis zu dem Augenblick, in dem gedreht wurde, nicht, was sie sagen sollten. Ich fand Fellinis Art zu arbeiten faszinierend. Als würde man anfangen, etwas zu schreiben, von dem man noch nicht weiß, wohin es führt. Es war mir wesensverwandt. Es war, als hätte ich Gelegenheit gehabt, einem Renaissancekünstler beim Freskenmalen zuzuschauen. Fellini hatte diesen ausgeprägten Sinn für Komik, sowohl im Film wie auch im Leben. Er hatte eine Distanz zur Welt, die es ihm erlaubte, ihre Eigentümlichkeiten zu dokumentieren.“