Julika Griem im Gespräch mit dem Schriftsteller:

„Ich bin der Überzeugung, dass ein Schriftsteller seine Welt wirklich von unten, vom Detail aus aufbauen muss. Im Detail liegt alles, und deswegen hatte Nabokov recht, als er seinen Studenten an der Cornell Universität verriet, wie man gut schreiben kann. Die Themen sind gar nicht so wichtig, entscheidend sind die befriedigenden Details. Diesen muss man treu bleiben, die muss man feiern. Nabokov hat damals zwar zu Studenten gesprochen, aber auch jeder Romancier sollte sich diesen unsterblichen Rat zu Herzen nehmen. Ein Roman überzeugt durch seine Details, durch seine Sätze, durcvh seine eingefangenen Augenblicke.
Themen können für die Vorbereitung anregend sein, aber sie erzeugen keine ästhetische Befriedigung. Und es reicht eben nicht, sich mit Abstraktionen und Verallgemeinerungen zu begnügen.“