die
absichtlich komplizierte Sätze enthalten,
an denen der Autor an seinem Schreibtisch viel zu lange herumgebastelt hat und
die voll mit aus einem eigens erworbenen Wörterbuch gepflückten Formulierungen sind, die
er nur verwendet, um Kritikern zu zeigen,
wie gebildet er doch ist.“

nach dieser aussage wird der satz in zehn schritten jeweils um ein Wort verkürzt bis im zehnten satz der eigentliche kern ercheint:
„Man sollte keibe Bücher schreiben, die komplizierte Sätze enthalten.“

aber Lewinsky geht in der reduzierung weiter. es folgt die aufforderung zun totalen schreibenthaltsamkeit: „Man sollte keine Bücher schreiben.“

und der kreislauf beginnt ereut mit dem rat: „Man sollte.“

aus einer kolumne in der Neuen Zürcher Zeitung
der schweizer schriftsteller Charles Lewinsky ist ein allroundtalent, jedes genre, in dem er sich noch nicht bewiesen hat, reizt ihn besonders . er schreibt fürs theater wie für tageszeitungen, romane, kurzgeschichten und drehbücher.
der roman „Melnitz“ erschien 2006 bei Nagel & Kimche, der krimi „Johannistag“ 2009 bei DTV