„Die Sprache kann man nicht beherrschen. Schon gar nicht als Schriftsteller. Man kann mit ihr spielen. Man kann mit ihr flirten. Manchmal ist sogar bereit, einen bei komplizierten akrobatischen Kunststücken zu unterstützen. Aber sie beherrschen? Das geht so wenig, wie eine Ehe glücklich werden kann, wenn der eine Partner den anderen beherrschen will. Oder wenn er versucht, jeden vermeintlichen Fehler des anderen zu korrigieren.

Deshalb verrate ich der Sprache lieber nicht, dass sie mit „die Sprache beherrschen“ ein völlig verqueres Bild geschaffen hat. Ich könnte sie sonst gegen mich aufbringen. Und dann will sie am Ende nie mehr mit mir spielen.“