wie lange läßt Henning Mankell seinen weltberühmten kommissar Wallander, den er zwischendurch immer mal wieder aus dem verkehr ziehen wollte, noch leben. Erik Brühlmann befragt Henning Mankell aber erstmal wie er seine figur beeinflusst:

Wie bringt man eine Figur dazu, etwas zu tun, was sie nicht tun will – und was eigentlich auch gar nicht zu ihr passt?

„Ich habe einen Weg gefunden, wie ich den heutigen Wallander mit solchen Ereignissen verbinden konnte.“ … Dieser Weg – oder vielmehr Umweg – führt über die Familie. So kommt es, dass der Kommissar in eine Geschichte hineingezogen wird, ohne dass er das wirklich möchte – und ohne dass er eigentlich dafür qualifiziert wäre.

„Der Feind im Schatten“ ist im verlag Zsolnay erschienen