wenn man den Fernseher ausschaltet. Eine offene Frage, mit der man sich beschäftigen kann“,

das, liebe Autorinnen und Autoren,

sagt Drehbuchschreiber Marc Terjung, der die Fernsehserie „Edel und Starck“
und „Danni Lowinski“ kreierte. Um seinen Anspruch zu verwirklichen versetzt sich der Autor in die Zuschauer: „Ich bin meine Zielgruppe. Ich möchte Formate machen, die ich selber gerne im Fernsehen sehe.“ Marc Terjung, Head- Autor der neusten, dritten Lowinski-Staffel, kehrt zurück ins Autoren-Team der Lowinski-Serie. Head-Autoren der neuen Runde sind neben ihm auch Benedikt Gollhardt und David Ungureit.
www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=51802&p3=

Autoren, die Drehbücher fürs Fernsehen und Serien schreiben, arbeiten meistens im Team, etwa wie die Darsteller, die in der Serie „30 Rock“ (bei ZDFneo oder als DVD) auftreten. In dieser Serie nutzt die Drehbuchautorin, Hauptdarstellerin und Produzentin Tina Fey ihre langjährige Erfahrung als Comedyautorin und erlaubt den Zuschauern ihrer selbstironischen, temporeichen Satire einen Blick hinter die Kulissen einer Fernsehshow. Fürs Fernsehen zu schreiben, verlangt nicht nur unerschöpfliches Potential an Kreativität sondern auch fernsehspezifisches Wissen, dazu Kenntnisse der besonderen Regeln für TV-Genres und Formate und Dramaturgie von TV-Serien.
Unsere Autorin Vivien Bronner, Leiterin einer Drehbuchagentur, zeigt an praktischen Beispielen wie Fernsehfilme und -serien entwickelt werden. Das Magazin Kinozeit urteilt: „Für alle Autoren, die für das Medium Fernsehen schreiben wollen, ein unverzichtbares Standardwerk.“ Vivien Bronner:
Schreiben fürs Fernsehen. Drehbuch-Dramaturgie für TV-Film und TV-Serie, 220 Seiten, zweite Auflage 2010, versandkostenfrei 19,90 EUR:
www.autorenhaus-verlag.de/vivien-bronner+schreiben-fuers-fernsehen.phtml

Wenn es um Themen und Ideen geht, finden Autoren immer wieder ihren Stoff in Erinnerungen aus ihrer Kindheit. Auch der kasachische Hörspielautor und Lautdichter Valeri Scherstjanoi („Nüchterne Nächte“) schildert den Beginn seines Schreibens aus dem Dunkel seiner Kindheit: „Ich erinnere mich an mich, das Kind, das seine Worte im Dunkeln schreiben musste, weil Mutter das Licht ausmachte, und ich sah das Geschriebene nicht mehr, schrieb aber weiter. Morgens betrachtete ich das Geschriebene und konnte es kaum entziffern. Aber es sah interessant aus. Die Zeilen trafen sich, gingen ineinander und auseinander.“

Ein anderes Bild findet der Meister des Spionageromans John Le Carré: „Die Kindheit ist der Getreidespeicher, von dem ein Schriftsteller, wenn er erwachsen ist, sein Brot bäckt.“ Und der große Kurzgeschichtenerzähler Ray Bradbury („Der illustrierte Mann“) verrät: „Ich stolperte in die Kreativität, blind wie ein Kind, das erst sehen und gehen lernen muss. Ich lernte darauf zu vertrauen, dass meine Sinne und meine Vergangenheit mir all das sagen würden, was für mich wahr war. (…) Nachdem ich einmal gelernt hatte, wieder und wieder in die alten Zeiten zurückzugehen, hatte ich jede Menge Erinnerungen und Sinneseindrücke, mit denen ich spielen – nein, nicht arbeiten, spielen – konnte.“ Ray Bradburys Buch inspiriert und regt an zur Stoffsuche in der eigenen Vergangenheit: „Zen in der Kunst des Schreibens“, 176 Seiten, nur 12,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/ray-bradbury+zen-in-der-kunst-des-schreibens.phtml

Was Marc Terjung und die Journalistin Karen Krüger zum Drehbuchschreiben und der Schweizer Schriftsteller Hansjörg Schneider über das Schriftstellerleben sagen, finden Sie im Tieger-Blog:
www.autorinnen.de

Herzliche Grüße und weitere schöne Herbsttage Ihre Gerhild Tieger