Liebe Autorinnen und Autoren,

mit dieser Frage beginnt Niklas Bender sein viertelseitiges Rezensionskompliment. Er widmet es dem Roman „Das schönste Wort der Welt“ der Autorin Margaret Mazzantini, deren Bücher sich zu Hunderttausenden verkaufen. Der neuste Buchtitel lässt bereits emotionalen Überschwang ahnen, der Roman soll demnächst mit der hinreißenden Penelope Cruz verfilmt werden. Wie vermeidet man also Kitsch?: „Man kann sich in prosaische Sachlichkeit flüchten, doch die Gefahr ist, dass der Teufel durch die Hintertür wieder hereinkommt und dem Autor unversehens in die Feder fährt; Hemingways pathetisches Spätwerk wäre ein Beispiel. Die zweite Möglichkeit ist, den Beelzebub bei den Hörnern zu packen: Der literarische Exorzist stürzt sich in die Leidenschaft, ringt ihr Größe ab – oder zumindest den Stoff für einen mitreißenden Roman.“ Wenn Sie selbst einen Roman schreiben oder einen Freund ermutigen möchten, sollten Sie sich von den Dozenten der besten Schule des kreativen Schreibens unterrichten lassen: Die Top- Dozenten des New Yorker Gotham Writers Workshop vermitteln die Grundlagen des kreativen Schreibens anhand von Beispielen aus der Literatur. Das Handbuch „Romane und Kurzgeschichten schreiben“ hat 332 Seiten und kostet 19,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/creative-writing-a.steele-raymond-carver.phtml

Etwa so wie der Protagonist in der Erzählung des isländischen Schriftstellers Gunnar Hoydal stellen sich Erstautoren das Verfassen von Liebesromanen oft als mühelosen Schreibfluss vor: „Ich war dreizehn, als ich beschloss, einen Roman über Liebeskummer zu schreiben. Er sollte so fesselnd und imposant werden, dass ich dachte, ich müsse ihn in einer Fremdsprache schreiben, damit er weit genug in die Welt hinausreiche.“ So als brauche man nur seine Gefühle frei und hemmungslos zu Papier zu bringen, um seine Leser in den Strudel von Leidenschaft und Entsagung mitzureißen.

In einem „zu Herzen gehenden Kapitel über den Heftroman“ schreibt Anna Basener über die Grundlagen des Genres, in einer „ergreifenden Schreibschule über die Entstehung einer Romanze zwischen Liebe und Reglementierung“ erzählt sie über Einstieg und Leben im Trivialliteraturbetrieb und gibt dazu ein praktisches Beispielexposé mit dramatischem Treatmentvorbild – auf 186 Seiten, in festem Einband für nur 16,80 Euro versandkostenfrei:
www.heftromane-schreiben.de/355.704.0.0.1.0.phtml

In einem Monat geht dieses Jahr zu Ende, die letzten 31 Kalenderblätter halten ihre literarischen Überraschungen bereit. Es ist Zeit, sich mit Literaturkalendern für das Jahr 2012 zum verschenken oder für sich selbst zu beschäftigen: In den nächsten Tagen stelle ich im Tieger-Blog einige Literaturkalender vor, auch meinen Lieblingskalender. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie mal kurz rein.
www.autorinnen.de

In Erwartung kommender Sylvesterfeiern habe ich eine kleine Bitte: Unser Freund Jack brachte uns einen Trinkspruch mit, den wir versprachen in Inhalt, Reim und Rhythmus möglichst unversehrt ins Deutsche zu übersetzen.Am Anfang stand uns ein Viertele Spätburgunder bei, dann mehr davon und später wollten Versmaß und Inhalt sich kaum mehr einfangen lassen. Helfen Sie bei der Übersetzung? Der beste kongeniale Reimvorschlag wird veröffentlicht. Und falls Ihnen andere oder eigene humorvoll- freundschaftliche Trinksprüche einfallen veröffentlichen wir sie gern auf unserer Seite – vielleicht kommt ja eine kleine Sammlung bis zum Jahreswechsel zusammen? Könnte übrigens helfen, die Schrecksekunde beim Anblick eines wartenden Gästebuches zu überstehen. Lesen Sie hier den
Trinkspruch:
www.autorenhaus.de

Hier noch ein Geschenk-Angebot der Chefredakteurin des Wolf Magazin, Elli H. Radinger: Jeder Besteller eines Geschenkabonnement des Wolf Magazin 2012 erhält kostenlos ein Exemplar des Wolf Magazins und das Buch „Pfotengeschichten“ (beides im Wert von über 20 Euro):
www.edition-tieger.de/358.0.0.1.0.0.phtml

Herzliche Grüße
Ihre Gerhild Tieger