Liebe Autoren und Autorinnen,

„In jedem meiner Bücher steckt etwas von mir, manchmal deutlicher zu erkennen, manchmal nicht“, antwortete der spanische Schriftsteller Antonio Munoz Molina (Die Nacht der Erinnerungen) auf die Frage, ob alle seine Bücher etwas Autobiografisches enthielten. Meist ist die Kindheit der Steinbruch der Kreativen. Doch scheint die Arbeit des Erfindens für Autoren in unserer Zeit weniger aufwendig zu sein: Inspiration beispielsweise kommt, ohne dass man sich vom Stuhl rühren müsste, auf einer Wanderung durchs Internet. Bei Facebook kann man unzähligen potentiellen Protagonisten begegnen, sie von sich erzählen lassen und ihre Fotos ansehen. Dank Google Streetview lässt sich auch gleich die passende Umgebung, sprich Wohngegend, für sie finden. Und mit einem weiteren Klick zu Immonet hat der Autor die Wahl zwischen Haus oder Wohnung mit individueller Möblierung für seine Romanfigur. Dialoganregungen liefern dann noch unfreiwillig mitgehörte Handygespräche.

Vielleicht testen Sie diese Quellen einmal, um ein steckengebliebenes Manuskript zu ergänzen? Sollte es zufällig feinsinnig, humorvoll und satirisch sein, bewerben Sie sich damit um den Ephraim Kishon Literaturpreis. Gefragt ist eine Erzählung oder ein Roman von mindestens 160 Seiten Umfang, Einsendeschluss 31. Dezember 2011. Auf den Gewinner wartet ein mit 5000 Euro dotierter Verlagsvertrag mit dem Verlag
LangenMüller:
http://www.herbig.net/ephraim-kishon-literaturpreis.html

Eine Hilfe dabei kann das Buch der Top-Dozenten der größten Schule des Creative Writing sein: „Romane und Kurzgeschichten schreiben“. Der Informationsdienst für Bibliotheken schreibt in seiner Besprechung: „Der Band …veranschaulicht seine Informationen und Empfehlungen immer durch anregende Textbeispiele … und konkrete Arbeitsvorschläge für den Leser … als Pendant zu der ähnlich gelungenen Einführung in das Schreiben dramatischer Texte von L. Egri breit empfohlen.“ A. Steele, Raymond Carver:
Creative Writing: Romane und Kurzgeschichten schreiben, 382 Seiten, nur 19,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/creative-writing-a.steele-raymond-carver.phtml

Wie man dreidimensionale Charaktere schafft, zeigt der Meister des dramatischen Schreibens, Lajos Egri. Von ihm stammt das als Standardwerk anerkannte Buch „Dramatisches Schreiben“, es wurde in 18 Sprachen übersetzt. Lajos Egri wird von Theater-, Hörspiel-, Drehbuch- und Romanautoren in aller Welt geschätzt, seine Bücher gehören an vielen Universitäten zum Lehrstoff. Lajos Egri: Dramatisches Schreiben, 345 Seiten, nur 19,90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/lajos-egri-dramatisches-schreiben.phtml

Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben, den Trinkspruch von Jack ins Deutsche zu bringen, die originell und einfallsreich waren und mich zum Lachen gebracht haben. Die kleine Sammlung geht, wie ich Jack versprochen hatte, am 31. Dezember nach Idaho. Wir werden dann simultan auf unser und Ihr Autorenwohl mit anstossen. Sie können die Toasts hier nachlesen:
www.autorenhaus-verlag.de/trinksprueche.phtml

Wer weiß wie Bücher riechen und kann ihren Duft beschreiben? Der Parfümeur Geza Schön, der Kleidermacher Karl Lagerfeld und der Verleger Gerhard Steidl haben sich daran gewagt, ein Parfüm zu kreieren, das nach Büchern riecht. „Der Duft ist fast fertig und kommt im April 2012 auf den Markt.“ Mehr darüber wie Bücher riechen (und vielleicht auch Ihre Meinung dazu?) im
Tieger-Blog: www.autorinnen.de

Noch ein last minute-Tipp für Autoren mit literaturinteressierten Freunden Hier ein paar Beschreibungen von hochkarätigen Literaturkalendern http://autorinnen.de/category/literaturkalender-12/

Ich wünsche Ihnen für die kommenden Feiertage eine gute Zeit.
Ihre
Gerhild Tieger