Liebe Autorinnen und Autoren,

so schnell wie sich unsere Gewohnheiten und Arbeitstechniken beim Schreiben verändern, finden wir die Originalschriftzüge von Schriftstellerhand bald nur noch auf Personalausweisen oder Pässen. Schriftsteller-Autographen werden durch die Nutzung von Tablet, Notebook, PC selten. Eigentlich müsste das künftig den Wert handschriftlicher Autoren-Notate bei Vorlass- und Nachlass-Verkäufen erhöhen. Schade, dachte ich, dass diese Möglichkeit der zusätzlichen Altersversorgung dann irgendwann einmal wegfällt, als ich folgendes über die Londoner Versteigerung eines frühen Manuskripts von Charlotte Brontë las: Für 690.850 Pfund (etwa 821.000 Euro) wurde es an das Musée des Lettres et Manuscrits Paris verkauft. „Young Men’s Magazine, Number 2“ handelt von der Fantasiewelt „Glass Town“, die die 14jährige Charlotte und ihre Geschwister 1830 gemeinsam erfunden hatten. Das Kleinstwerk ist bisher unveröffentlicht und lässt sich nur mit der Lupe lesen. Es soll mehr als 4000 Wörter auf 19 Seiten enthalten, die etwa 35 mal 61 Millimeter groß sind. Werden wir es demnächst im Internet, als E-Book oder vielleicht doch auf Papier gedruckt lesen können?

Wie Autoren ihre Werke auch als E-Book selbst veröffentlichen können, beschreibt Sylvia Englert in einem der neuen Kapitel ihres beliebten Autoren-Handbuchs, das überarbeitet und erweitert im April in der 7. Auflage erscheint. Die Süddeutsche Zeitung urteilte: „Prädikat: Unentbehrlich für jeden Autor, gerade auch wegen der umfangreichen Adressen- und Literaturangaben. … Also: Nur Mut! Raus mit den Manuskripten aus den Schubladen.“
Vorbestellungen sind ab sofort hier möglich:
http://www.autorenhaus-verlag.de/389.0.0.1.0.0.phtml

Es ist die Zeit der besonderen, interessanten Kinofilme: Nach dem Erfolg des französischen Films ‚Ziemlich beste Freunde‘, läuft jetzt der überraschendste Film des Jahres – als Stummfilm in schwarz/weiß ‚The Artist‘. Und als nächstes kommt ‚Dame König As Spion‘ in die Kinos nach dem Roman von John le Carré. In dem Film wimmelt es von hochkarätigen Charakteren und dramatischen Wendungen, die unerträgliche Spannung erzeugen. Ein praktisches Lehrstück für alle Autoren, die inneres Drama und äußere Action in Perfektion vorgeführt sehen wollen. Das Standardwerk für Roman-, Drehbuch- und Stückeschreiber zu diesem Thema ist das anerkannte Lehrbuch von Lajos Egri: „Dramatisches Schreiben“. Der Reutlinger Generalanzeiger nannte es „das eine Buch, auf dem alle anderen basieren“.
In 18 Sprachen übersetzt, wird es weltweit an vielen Universitäten als Lehrstoff genutzt. Lajos Egri: Dramatisches Schreiben, 345 Seiten, 19.90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/lajos-egri-dramatisches-schreiben.phtml

Wen auch das Schauspielern der anspruchsvoll besetzten Rollen interessiert, wie sie es schaffen, die eigene Haut zu verlassen und überzeugend eine fremde Persönlichkeit anzunehmen, findet in „Kleines Schauspieler Handbuch“
von Uta Hagen eine spannende und praktische Anleitung für den
Schauspielerberuf: 280 Seiten, nur 19,80 Euro versandkostenfrei www.autorenhaus-verlag.de/uta-hagen-kleines-schauspieler-handbuch.phtml

Und wie man beim Vorsprechen überzeugt und Rollen gewinnt, erklärt Bettina Mader in ihrem Handbuch „Vorsprechen. Eine professionelle Anleitung mit modernen Monologtexten“, 154 Seiten, nur 12,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/paula-bettina-mader+vorsprechen.phtml

Übrigens schreibt das Zimmertheater Rottweil einen Autorenpreis aus:
„Occupy Volksbank“, es gibt nicht nur die Aufführung, sondern auch 5000 Euro zu gewinnen:
www.zimmertheater-rottweil.de/?q=content/ausschreibung-autorenpreis

Und das Baden-Badener Theater ruft anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums zum Stückewettbewerb „Nichts war wie‘s wird!“ auf:
www.theater.baden-baden.de/news/index.php

Im Tieger-Blog sagt John le Carré, wann wir „dem Feind gehören“ und die Krimiautorin Nora Tabani, wie sie die Erstfassung eines neuen Romans und dessen Überarbeitung bewältigt:
www.autorinnen.de

Herzliche Grüße
und verpassen Sie nicht den Spion, der aus der Kälte kam,

Ihre
Gerhild Tieger