Sind Sie stets sicher, was die Qualität Ihrer eigenen Arbeit betrifft?

„Nein, im Gegenteil: Ich ringe ständig mit dem Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit. (…) Ich weiß aber inzwischen, wie ich mich austricksen kann: Wenn ich etwas geschrieben habe, drehe ich die Seite gleich um und sehe sie vorerst nicht mehr an, denn sonst würde ich sie vermutlich sofort vernichten. Erst am nächsten Morgen lese ich, was ich zu Papier gebracht habe – und dann finde ich es oft gar nicht schlecht.“

Marco Schmidt hat das Gespräch mit dem Regisseur 2011 beim Filmfestival in Marrakesch gewführt – das Interview erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 20.8.2011 „Sind Sie selbst der Pate, Mister Coppola?“