liebe Autorinnen und Autoren,

bleibt von ihr mehr in unserem Gedächtnis als von anderen Sterblichen: Sie hat uns mit ihren Worten berührt, Bilder und Anregungen geschenkt, Fantasien geweckt und einen besonderen Erinnerungsplatz erhalten: Wislawa Szymborska, die polnische Lyrikerin und Literaturnobelpreisträgerin ist am 1. Februar gestorben. Das Vermächtnis dieser Dichterin bleibt in Worten und Zeilen. In ihrem Gedicht „Freude am Schreiben“ spricht sie von sprungbereiten Buchstaben und belagernden Sätzen und von der Macht der Hand, die bestimmt, was auf dem Papier stehen wird: „Ohne meinen Willen fällt kein Blatt“. Unsterblich aber wird sie nicht nur in den Herzen von Schreibenden durch den Nachruf, den sie sich selbst als Epitaph schrieb – fast ein halbes Jahrhundert vor ihrem Tod. „Hier ruht … eine Verfasserin von ein paar Versen …“, lesen Sie bitte weiter:
www.autorinnen.de

Wer versuchen will eine Grabinschrift für sich selbst zu verfassen, findet hier vielleicht die ihm entsprechende Form der Ansprache: „Gedichte schreiben. Gebundene und freie Lyrik.“ von Thomas Wieke, 260 Seiten, nur 14,90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/thomas-wieke-gedichte-schreiben.phtml

In die ewigen Archive des Celluloid verschwunden und verlassen hat uns im vergangenen Jahr der große Kinomeister Sidney Lumet, dem es gelang mit seinen Filmen unsere Netzhaut zu tätowieren und Löcher ins Gewissen zu brennen. Wir sind froh, dass wir ihn zu unseren Autoren zählen und sein Werk „Filme machen“ verlegen dürfen. Er schuf Filme, die seine einzigartige Handschrift trugen und vermittelte sein Wissen großzügig weiter an die, die ihren Stil erst finden wollen. Es ist „das eine Buch“ (New York Times), „ein Geschenk für uns alle, dass Sidney Lumet, einer der größten Filmemacher Amerikas, seine Ansichten mit uns teilt“ (Steven Spielberg). Sydney Lumet:
„Filme machen. Vom Drehbuch zum fertigen Film.“ 258 Seiten, nur 16,80 Euro
versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/sidney-lumet+filme-machen.phtml

Heute beginnt die Berlinale, 18 Weltpremieren stehen im Wettbewerb, 400 Filme werden in diesen Tagen gezeigt. Außerdem wird ein Preis für den besten Erstlingsfilm (mit 50.000 Euro dotiert) vergeben; das Preisgeld teilen sich Regisseur und Produzent. Drehbuchguru Syd Field, hatte angehenden Filmern einmal empfohlen, sich an den Filmen anderer Kinokünstler sattzufressen, so viele Filme gute und schlechte Filme anzusehen wie im Kopf Platz haben, um davon zu lernen. Deshalb: auf ins Kino und besonders auch die „kleinen“ Filme ansehen!

Im Tieger-Blog habe ich in dieser Woche Zitate über und von Drehbuchschreibern und Filmemachern wie Scorseses rechter Hand, Richard Price, von Polanski, Coppola und Lumet, der auf seine lebenslange Filmbesessenheit angesprochen zurückfragte: „Gibt es eine bessere Art, sein Leben zu verbringen?“ www.autorinnen.de

Herzliche Grüße,
und haben Sie schon den Stummfilm „The Artist“ gesehen?

Ihre
Gerhild Tieger