fragt Brigitte Kramer in ihrem Interview (Die Verführungen einer Geige, NZZ 25.2.2012) den spanischen Schriftsteller, über seinen neuen 800-Seiten Roman ‚Das Schweigen des Sammlers‘, an dem er acht Jahre gearbeitet hat:

„Die historische Recherche ist im Vergleich zum Schreiben leicht. Es besteht also die Gefahr, dass man sich bei der Suche nach Fakten verzettelt, zu viel sammelt und das wirklich Schwierige, die Fiktion, hinausschiebt. Ich verarbeite ein Minimum meiner Recherche, gerade so viel wie nötig, um die Geschichte glaubwürdig zu machen. Sich in einen Menschen des 14. Jahrhunderts hineinzuversetzen, ist aber trotz Recherche nicht einfach.“