„… abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen richten die meisten Schriftsteller ihren Blick permanent nach aussen und verfassen ihr Selbstporträt, indem sie die Dinge beschreiben, die sie sehen. So wie ein Collage-Künstler sich für ein bestimmtes Papier, für bestimmte Farben entscheidet und sein Selbstporträt aus der Textur und Kolorierung entsteht, die er ausgewählt hat. (…)
Aus dem Interview, das Thomas David mit Michael Ondaatje ‚Kunst entsteht am Katzentisch‘ für die Neue Zürcher Zeitung geführt hat, anlässlich des Erscheinens von Ondaatjes neuem Roman ‚Katzentisch‘ im Hanser Verlag