Im Augenblick steigert sich die Begeisterung über die E-Form des Veröffentlichens bei den Verlagen und Autoren. Überall ist E-Publishing die große Hoffnung im Buchmarkt, auch unser Kleinstverlag hat sich entschlossen, zu testen, ob unsere Autoren durch ein parallelles Angebot von Papierversion und E-Book mehr Leser erreichen können: Wir bieten die ersten Bücher als E-Books an. Um realistisch zu sein – bisher hält sich die Nachfrage nach der papierlosen Version noch in Grenzen. Für Autoren wie Andreas Heineke, der sich von einer Verlagsveröffentlichung unabhängig machen wollte, war es ein Abenteuer, das eigene Werk als E-Book herauszubringen. Von seinem Versuch „Der Sound der Provence“ als Elektrobuch zu veröffentlichen berichtet er auf seiner Blog-Seite:

Ich hatte Glück, eine Freundin hat mich bei der Fischer-Party eingeschleust. „Hier sind sie alle“, hat sie gesagt, die ganzen Verleger. „Die brauche ich nicht mehr“, dachte ich bei mir und nahm vom Tablett ein Glas Weißwein, „ich bin jetzt Self-Publisher.“ Hier die 9 Folgen des amüsanten Erfahrungsberichts:
Selbstversuch