Marion Löhndorf hat die Bestsellerautorin in Devon besucht und sie gefragt:

Wie entwickeln Sie Ihre Themen?

„Als ich zu schreiben begann, in meinen zwanziger Jahren, sah ich mich zunächst als Verfasserin historischer Romane. Ich schrieb über die Französische Revolution, fand aber keinen Verleger. Also dachte ich, ein zeitgenössischer Roman könnte die Eintrittskarte sein. Und dann gab es Ereignisse, die an einem nagen, das war immer so in meinem Leben. Als ich zum Beispiel einmal als Sozialarbeiterin in einer geriatrischen Klinik arbeitete, gab es Ereignisse, die mir Rätsel aufgaben. Und plötzlich klickte es in meinem Kopf, und das führte zu ‚Everyday is Mother’s Day‘, meinem ersten veröffentlichten Roman. Meine Themen entstehen aus einer Kombination von Rätseln in meinem eigenen Leben, von Orten, an denen ich gewesen bin und von Teilen der historischen Vergangenheit, die mich interessieren.“
Neue Zürcher Zeitung am 2.3.2013 „Wenn die Nadel des Zweifels eindringt“