Nicht nur für Schriftsteller und andere Künstler ist Kreativität Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit, auch in der Wirtschaft geht es nicht ohne. Der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger für Wirtschaft James Heckmann meint auf die Frage, was denn „die größten Kreativitäts-Killer“ seien:

„Zu den wichtigsten zählt, an den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln. Viele Menschen, denen es an Kreativität mangelt, haben ernsthafte Selbstzweifel und wagen es daher nicht, Neues in Angriff zu nehmen. (…) Kreativität besteht nicht darin, Fragen richtig zu beantworten. Sie bedeutet vielmehr, völlig neue Wege zu gehen und nach Lösungen ausserhalb der eingefahrenen Denkmuster zu suchen. … Um Kreativität zu fördern, muss man Kinder dazu ermutigen, die Autoritäten, die Lehrer, die gängigem Meinungen, ja auch die Prüfungen selbst infrage zu stellen.“
aus: Neue Zürcher Zeitung v. 15.5.2013 „Kreativ sein heisst, Autoritäten infrage zu stellen.“