Martin Leutenegger hat die Kinderbuchautorin gefragt:

Wie sorgen Sie dafür, dass der Text trotz Ich-Form authentisch wirkt?

„Authenzität erreiche ich vor allem, indem ich weiss, worüber ich schreibe. Als Autorin muss ich die Gefühle kennen, die ich beschreibe. Sprachlich gehe ich nicht besonders analytisch vor, ich überlege mir kaum: Wie spricht ein elfjähriges Mädchen, das ursprünglich aus Portugal kommt. Jugendsprache zu verwenden, käme mir nie in den Sinn. Ich finde, es gibt nichts Peinlicheres, als wenn Erwachsene in einer Jugendsprache schreiben. Abgesehen davon ist die Jugendsprache zwei Monate später sowieso überholt, und dann sieht man als vermeintlich junggebliebene Autorin besonders alt aus.“