In seinem Interview spricht Martin Zähringer mit dem amerikanischen Schriftsteller anlässlich dessen gerade auf Deutsch erschienenem Roman ‚Alles, was ist‘ über seine Arbeit und erfährt:

„Ich mag das Redigieren, eigentlich mehr als das Schreiben selbst. Das erste Niederschreiben ist schwer. Wenn die Geschichte steht, macht es viel mehr Spass, den Stil zu verbessern und vielleicht etwas zu entdecken, was noch näher an dem liegt, was du sagen wolltest.“

„Wenn ich schreibe und das Geschriebene wiederlese, will ich sicher sein, dass ich die bestmögliche Form gefunden habe.“

Haben Sie eine klare Vorstellung von einem Roman, wenn Sie anfangen zu schreiben?
„Ja, man hat einen Umriss. Vieles ist da schon enthalten, manches entwickelt sich erst beim Schreiben. Umgekehrt verwirft man auch manches, was am Anfang geplant war, wenn es nicht wirkt, sich als falscher Pfad erweist.“

Holen Sie sich Anregungen in der Musik?
„Ich höre gewöhnlich viel Musik, abends. Aber beim Schreiben muss es still sein.“
Neue Zürcher Zeitung 7.9.2013 „Forschungsreisen ins menschliche Herz“
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