In seinem Nachwort zu William S. Burroughs ‚Western Lands‘ schreibt der Schriftsteller und Übersetzer Carl Weissner:

„In Naked Lunch hat er (Burroughs) es einmal auf die radikale Formel gebracht: ‚Ein Schriftsteller kann immer nur über eines schreiben – was seine Sinne im Augenblick des Schreibens wahrnehmen. Ich bin ein Instrument, das Sinneseindrücke registriert. Ich maße mir nicht an, dem Leser eine ‚Story‘, eine ‚Handlung‘, eine ‚Kontinuität‘, aufzunötigen. Nur sofern es mir gelingt, gewisse psychische Vorgänge direkt aufzuschreiben, mag ich eine begrenzte Funktion haben …‘
Der Schriftsteller als Sekretär des Gehirns. Mehr noch: als Flugschreiber seines Nervensystems.“