Vor fast zehn Jahren erschien sein Roman ‚Der Schwarm‘ und wurde der ultimative Bestseller mit wissenschaftlichem Hintergrund. Mit dem ‚Schwergewicht‘ Limit schaffte er 1.328 Seiten und seine neuester Roman Breaking News beschäftigt den Leser ebenfalls wieder mit fast 1.000 Seiten spannendem Lesestoff. Elisabeth Zeitler-Boos hat den Schriftsteller gefragt, wie er seine Romane vorbereitet.

Mit welchen Grundgedanken machen Sie sich ans Werk?

„Mit denen eines Architekten, der ein Haus konzipiert. Die Statik muss stimmen. So eine verschachtelte Geschichte kann man nicht schreiben, ohne sie im Vorfeld auf dem Reissbrett durchzuplanen, mit einem starken Fundament aus Fakten, tragenden dramaturgischen Säulen und einem Dach aus Logik, in das es nicht reinregnet.“

(…) „Ich denke in Filmbildern. Ich bin weit mehr vom Kino beeinflusst als von Literatur, ich habe alles immer gleich als Film im Kopf, und diese Filme schreibe ich auf. Wahrscheinlich, hätte ich das Regiehandwerk erlernt, würde ich gar keine Bücher schreiben, sondern alles sofort in Bilder und Töne umsetzen.“
aus: Books 12/2009