Die Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens weiß, wie sie die Fantasie junger Autoren anregt – in diesem Jahr sogar nur mit einem Wort: „verspielt“. So lautet das Thema des Moerser Literaturpreises. Der Kreativität sind wieder keine Grenzen gesetzt. „Verspielt. Das erinnert mich an Fußballer, die die Bälle nicht rechtzeitig abgeben. Oder an Zocker, die sich verspielt haben. Und an unseren Hund, der so verspielt ist“. Guido Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein, fallen auf Anhieb mehrere Interpretationen ein, wie junge Schriftsteller das Thema umsetzen könnten.
Autoren im Alter von 16 bis 45 Jahren haben die Möglichkeit, sich am Moerser Literaturpreis zu beteiligen, bei der letzten Auslobung haben sich 60 Autoren beteiligt.
Die Vorgaben: Es müssen unveröffentlichte Prosatexte in deutscher Sprache eingereicht werden. Sie sollten fünf DIN A4 Seiten nicht überschreiten. Die Beiträge sind einzusenden bei der Moerser Gesellschaft, c/o Bibliothek, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, in Moers. Einsendeschluss ist der 5. Juli. Die Preise: Die Volksbank stiftet 2600 Euro, die Moerser Gesellschaft 1000 Euro, die Rheinische Post 750 Euro. www.moersergesellschaft.de