Seit E.L. James’ Fifty Shades of Grey sei ein ganzes Genre ist aus dem Stiefkinddasein erwachsen, schreibt der Buchreport und stellt Annie Stone vor. Sie nennt verschiedene Subgenres: Erotik mit Fantasy und Dystopien gemischt, Erotik-Thriller oder eben die erotischen Liebesromane. Das Erotikgenre funktioniere nach demselben Prinzip wie Liebesromane: „Mann trifft Frau, es gibt ein paar Hindernisse und am Ende ein Happy End. Der einzige Unterschied ist, dass sich das Kennenlernen und Zusammensein der Paare auch auf körperlicher Ebene abspielt. Wo in Liebesromanen eine Zeitblende zum nächsten Morgen eingebaut wird, fängt die Arbeit von Erotikautoren erst an.“
Ihr Rat an lle künftigen Erotikautoren: „So viel zu schreiben wie irgend geht. Man sollte sich so viel professionelles Feedback wie möglich holen, den Text so lange überarbeiten, bis er zu hundert Prozent stimmt und ihn erst dann veröffentlichen. Der erste Eindruck zählt und nicht immer bekommt man eine zweite Chance! Und man sollte sich über eines im Klaren sein: Die Sprache im Erotikgenre ist sehr direkt. Wer die Dinge nicht beim Namen nennen kann, ist hier falsch.“

Buchtipp: Erotik schreiben. Wie Sie Sex-Szenen literarisch gestalten