Die Schauspielerin Laura Graham hat ein Buch geschrieben, in dem sie ihre persönlichen Erfahrungen als Schauspielelevin einbringen konnte. In der Leseprobe von ‚Lieber jetzt als irgendwann‘ des Fischerverlags beantwortet sie Fragen zur Figurengestaltung in ihrem Buch:
Obwohl Ihr Buch eine fiktive Geschichte erzählt, basiert es doch auch ein wenig auf Ihren persönlichen Erfahrungen. Inwiefern?
„Für mich steckt eigentlich in allen Charakteren des Romans ein Stück von mir. In der Hauptfigur ebenso wie bei dem alten asthmatischen Agenten. Alles in dem Buch ist ein Stück von mir. Das Schreiben war der Schauspielerei insofern nicht unähnlich: Man beginnt mit den Dingen, die man kennt und fiktionalisiert dann viel. Aber ich möchte durch das Buch nicht über irgendwelche Beziehungen von mir sprechen, oder etwas in der Art, und es steht auch keine der Figuren für jemanden, den es wirklich mal in meinem Leben gegeben hat. Daher ist es nicht dasselbe, wie seine Memoiren zu schreiben.“
Buchtipp zum Memoirenschreiben