Die Schriftstellerin über das Schreiben und die Basis ihres Romans ‚Flammenwerfer‘:

„Jedes Buch ist eine neue Chance, Widerstand zu leisten und Satz für Satz, Seite und Seite etwas zu schreiben, in das alles, was du bist, alles, was du je gelesen oder im Kino gesehen hast, einfließt. Jede Erfahrung und jedes Trauma, das du in deinem Leben erlitten hast: Ein Roman verlangt dir alles davon ab, und das Erschreckende daran ist, dass dein Roman ein vernichtendes Dokument deiner Unzulänglichkeit sein wird, der Unfähigkeit, zu deinen ganz persönlichen Wahrheiten vorzudringen, wenn es dir nicht gelingen sollte, deine Kompromisslosigkeit gegen den Druck oder die Versuchung, sich anzupassen, zu verteidigen. Ich weiß nicht, ob es sich hierbei um eine besondere Risikobereitschaft handelt, aber es hat lange gedauert, bis ich dies herausgefunden hatte und wusste, wie ich alle Einflüsse, die auf mich eingewirkt haben, und alle Dinge, von denen nur ich selber weiß, in Literatur verwandeln kann.“