Als Highschool-Lehrer hat er zehn Jahre an seinem Debüt-Roman „Wir sind nicht wir“ gearbeitet und sich immer wieder gesagt: Aufgeben ist keine Option. Dann hat er es geschafft – sein Roman steht auf den Bestsellerlisten, Lizenzen werden verkauft. Sacha Verna schreibt über das Debüt von Matthew Thomas:
„Erstlingsromane tragen häufig autobiografische Züge – auch dieser. Denn auch Matthew Thomas‘ Vater erkrankte an Alzheimer als Thomas ein Teenager war. Auch er wuchs in einem Vielvölkerviertel in Queens auf. Auch seine Mutter war Krankenschwester. „Am Anfang versuchte ich, alles Autobiografische zu vermeiden.“, sagt der Schriftsteller. Aber erst der Griff auf sein eigenes Leben hat ihm den Weg in die Fiction ermöglicht.
aus: Sacha Verna: „Die Tiefen des Menschseins“ – annabelle 3/15