Was ist schön am Beruf des Schriftstellers?
„Die Freiheit. Man kann in der Nacht arbeiten, am Wochenende, auf einer Farm in Australien. Das Wann und Wo ist egal, solange eine Geschichte dabei entsteht.“

Schämen Sie sich für einen Ihrer veröffentlichten Texte?
„Ich schäme mich für viele Texte. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft … Irgendwann hörte ich auf zu zählen. Aber ich glaube auch nicht, dass es einen Erfolg ohne mehrfaches Versagen gibt.“

Natürlich führt das dazu, „dass ich kaum Sätze unangetastet lasse. Die meisten Sätze existieren in unzähligen Versionen. Am Schluss wählte ich den aus, der mir am besten gefällt. Ich schreibe, wie die Schnecke kriecht.“
Von Michael Hugentobler ist der Roman „Louis oder der Ritt auf der Schildkröte“ bei dtv erschienen
aus: Lesen I/2018 Orell Füssli Magazin