Man bezichtigte ihn der Vetternwirtschaft. Er, der sein ganzes Leben lang der Umwertung der Werte die Stirn geboten hatte, verstand die Welt nicht mehr und machte vor niemandem daraus einen Hehl. Die Familienbande zu stärken, das eigene Blut nicht zu vergessen, aber auch die Werte der Freundschaft hochzuhalten, in Freud und Leid einander beizustehen, helfend, unterstützend, gleichermaßen fördernd wie fordernd – in alle Mikrophone, die sie ihm hinhielten, nannte er das gelebte Solidarität.
Was konnte daran falsch sein?