Nachdem die vierbändige Romanfolge „Meine geniale Freundin“ unzählige Leser begeistert hat, wird sie bald auch als Fernsehserie erscheinen.
Die geheimnisvolle italienische Schriftstellerin, die immer noch ihren wirklichen Namen unter einem Pseudonym verbirgt, hat das Drehbuch zusammen mit dem Regisseur adaptiert und erfahren:
„Das Problem ist, dass ich unerfahren bin, dass ich gedacht habe, ein Drehbuch wäre schon der Film und folglich jede einzelne Zeile definitiv. Tatsächlich ist das Filmset aber der wirklich wichtige Ort. Das Schreiben schafft einen Ausgangspunkt, es zeichnet nur eine Landkarte, die dem Regisseur helfen soll, unter großem Aufwand der Erzählung eine Form zu geben.“

„Ich glaube, als Schriftsteller weiß man nie wirklich, welches Buch man geschrieben hat. Wir erzählen eine Geschichte und versuchen, das so gut wie möglich zu tun. Ich habe sehr langsam verstanden, dass ein Buch viel mehr mit sich schleppt als das, was ich hineingeschrieben zu haben glaube.“
Aus einem E-Mail-Gespräch, das Merve Emre mit der geheimnisvollen italienischen Schri9ftstellerin führte: „Wie wir Frauen vorankommen“ Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.1.2019