„Ich könnte nicht sagen, dass mir das Schreiben Freude bereitet. Ich schreibe eher aus dem Bedürfnis heraus, etwas mit anderen Menschen zu teilen. Vertrauen in meine Texte habe ich keine. Meine Zweifel sind ständig da. Immer und immer. … Selbst Lesungen sind für mich ein Albtraum. Besonders, wenn das
Geschriebene noch frisch ist. Dann stehe ich Todesängste aus. Das Schönste, was mir passieren kann, ist, wenn mir jemand sagt, dass ihn meine Texte berühren. Dann weiss ich wieder, weshalb ich schreibe.“
aus: Frank Heer „Wo Geschichten geschrieben werden“ annabelle 3/2019
von Meral Kureyshi erscheint im Mai ihr zweiter Roman „Fünf Jahreszeiten“ im Limmat-Verlag