„Schreiben ist für mich ein fundamentales Bedürfnis. Ich habe sehr jung damit angefangen, aber in dem Milieu, in dem ich aufgewachsen bin, war das keine Karriere, die man anstrebte. Es war einfach nur etwas, das ich tat und das mir immense Freude bereitete. Im Laufe der Jahre wurde es zu einer idealen Methode, Ordnung ins Chaos zu bringen. Es gibt einen Anfang und ein Ende, das verschafft mir ein Gefühl von Kontrolle. Und das ist ein ziemlich cooles Gefühl.“

„In Wirklichkeit sind alle meine Bücher die Inkarnation von Gedanken zu einem bestimmten Thema. Dabei ist die Handlung immer zweitrangig. (…) Die Handlung ist ein Mittel zum Zweck … Sie ist das Skelett, an dem ich den Rest befestige. Was mich aber wirklich interessiert ist das Warum, die tieferliegenden Beweggründe.“
aus: Clémentine Goldszal – ELLE 29.9.2017