„Ein Buch zu schreiben ist schwer genug. Die Interpretation überlasse ich den anderen. Man schreibt nicht, um Ideen zu illustrieren. Natürlich hat man Ideen, man ist voller Leidenschaften und Urteile, aber sie müssen aus dem Werk hervorgehen, sie dürfen ihm nicht aufgezwungen werden. Wenn ich ein Buch schreibe, denke ich nicht an seine referentiellen Bedeutungen gegenüber der Gegenwart oder der Vergangenheit. Ich beschränke mich ganz aufs Buch, ich lebe in seinen Sätzen. Ein Werk der Fiktion hat eine bestimmte Art von Integrität, die es zu achten gilt. Man kann ihm nicht einfach Symbole einpflanzen, ohne sein Leben zu gefährden.“
aus: Jord Mejias „Wie lebt es sich in Ihren Sätzen, Mister Doctorow? – Frankfurter Allgemeine Zeitung