Der Autor arbeitet seit 20 Jahren mit Jugendlichen, die Probleme in der Schule haben und er schreibt Bücher darüber. Gerade ist sein neustes im Arena Verlag erschienen. Der Titel: „Vollverkackt ist halb gewonnen“
Tanja Lindauer hat den Schriftsteller gefragt:

Wenn Sie mit dem Schreiben beginnen, steht der Plot schon fest?

„Ja der ist relativ klar. Die Idee zu „Voll verkackt ist halb gewonnen“ reifte ein Jahr, bevor ich anfing, es aufzuschreiben. Es war ein Herzensprojekt, deshalb war ich auch froh, dass Arena direkt wieder Ja gesagt hat. Und es freut mich sehr, dass es jetzt schon als Schullektüre eingesetzt wird. Es ist schön, dass es im System ankommt und Diskussionen auslöst. Es ist doch großartig, wenn man Impulse setzen kann.“

Wie muss man sich Ihren Arbeitsalltag vorstellen? Wie bekommen Sie ihren „normalen“ Job und Ihr Autorendasein unter einen Hut?

„Es ist sehr schwierig und erfordert jede Menge Disziplin. In den Hochschreibphasen ist es so, dass ich mir bewusst an den Vormittagen Zeit einplane. Das bedeutet, dass ich jeden Morgen konsequent drei bis vier Stunden schreibe und dann aber auch häufig noch am Abend und am Wochenende.“
aus: Sonderausgabe des Bücher-Magazins – Kinderbücher für junge Leser von 2 bis 16 Jahren