Rasha Khayat: Ein Platz zum Schreiben - bisher ein Traum

"Es war und ist mein Traum, ein Häuschen an der Nordsee zu haben ... mitten auf dem Deich, wo um mich herum nur Schafe und ein paar Vögel und meilenweit gar nichts (ist) und ich da Naturstille und Einsamkeit erlebe ..."

"Damit in mir neuer Text entstehen kann, muss ich mich auf bekanntem Boden bewegen. Dazu gehört auch, dass ich in Sicht- und in Griffnähe alle Bücher habe, denen ich mich schreiberisch nahe fühle oder feministische Theorien nachlesen kann von allen Frauen, die ich als meine Lehrerinnen ansehe. Insgesamt brauche ich einfach immer den gleichen vertrauten Ablauf. Ich habe wahrscheinlich zu viel Thomas Mann gelesen, den ich immer hochhalten werde und seine Arbeitsstrukturen übernommen."

Der Traum ist noch nicht wahr geworden, dafür aber das zweite Buch "Ich komme nicht zurück" bereits erschienen. Das neue Jahr hat gerade erst begonnen ...

aus: "kreativer freiraum -  Schreiborte" von Oliver Wenzlaff - BÜCHERmagazin 6.25